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Ein Projekt des Landes
Nordhrein-Westfalen
und der
Wojewodschaft Schlesien
mit: |

Województwo
¦l±skie
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Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen
- Marschallamt der Wojewodschaft Schlesien
- Institut für Kunst & Kultur Ars Cameralis Silesiae Superioris, Katowice/Kattowitz
- Oberschlesisches Landesmuseum, Ratingen-Hösel
- Stiftung Zollverein, Essen
- Kulturwissenschaftliches Institut, Essen
- Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e. V., Dortmund
- Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Dortmund
- Kulturbüro Essen
- Forum ars polska, Deutsch-polnisches Kultur- und Wirtschaftsforum Essen e. V.
- PACT Zollverein / Choreographisches Zentrum
- IHK Essen
- Landtag NRW
Presseinformation und Einladung zum Pressegespräch
Oberschlesien und das Ruhrgebiet sind seit über drei Generationen vielfältig miteinander verbunden: Oberschlesier
kamen seit dem Ende des 19. Jahrhunderts ins Ruhrgebiet, zunächst als Arbeitskräfte, denen nach 1945 Flüchtlinge,
Vertriebene und später Aussiedler folgten, so dass viele Menschen im Ruhrgebiet oberschlesische Wurzeln haben. Beide
Industrieregionen wurden einander ähnlich, und mit dem Rückgang der Montanindustrie haben sie vergleichbare Probleme
der Umstrukturierung.
Angesichts der vielfältigen Verbindungen beider Regionen hat das Land Nordrhein-Westfalen 1964 eine Patenschaft
über die hier lebenden Oberschlesier übernommen und am 1. September 2000 mit der polnischen Wojewodschaft
Schlesien eine „Gemeinsame Erklärung über die Zusammenarbeit und den Ausbau der freundschaftlichen Beziehungen“
unterzeichnet. Diese gibt den zahlreichen staatlichen und privaten Initiativen aus Nordrhein-Westfalen im heutigen
Oberschlesien einen offiziellen Rahmen.
Die „Gemeinsame Erklärung“ sieht eine „Vertiefung des kulturellen und sprachlichen Austausches
zwischen beiden Regionen“ vor. Sie bildet die Grundlage für die Kulturtage der Wojewodschaft Schlesien in
Nordrhein-Westfalen unter dem Titel „Oberschlesien an Rhein und Ruhr“. Nach einem erfolgreichen Auftakt der
schlesischen Kulturtage im Herbst des letzten Jahres wird diese Veranstaltungsreihe jetzt fortgesetzt. Lag der
räumliche Schwerpunkt der Kulturtage im Februar und März dieses Jahres in Aachen, Düsseldorf und Köln, wo klassische
Konzerte, Jazzkonzerte, Ausstellungen und eine Filmreihe geboten wurden, konzentriert sich ein weiterer Wochenblock vom
7. bis 11. April 2003 räumlich und inhaltlich auf das Ruhrgebiet. Die besonderen Beziehungen zwischen dem Ruhrgebiet
und Oberschlesien werden mit Tagungen zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit und zum Strukturwandel beider Regionen sowie
mit kulturellen Ereignissen
(Multimedia, Tanz, Kunstausstellung) thematisiert:
Montag, 7. April 2003, 11.30 Uhr: Eröffnung der Ausstellung „Joanna Piech, Roman Kalarus“
Ausstellungsort: Forum ars polska, Girardet Haus, Girardetstr. 2 – 38, 45131 Essen
Ausstellungsdauer: 7. April - 3. Mai 2003
Öffnungszeiten: DI - FR 15.00 - 18.00 Uhr, SA 11.00 - 14.00 Uhr u.n.v.
Auskunft: Forum ars polska, Deutsch-polnisches Kultur- und Wirtschaftsforum Essen e. V.
Tel.: 0201/79 88 465, e-mail: arspolska@t-online.de
Montag, 7. April 2003, 20 Uhr: Schlesisches Tanztheater, Bytom/Beuthen
„Streight Into The Eyes“
Einziges Gastspiel in Nordrhein-Westfalen
PACT Zollverein/Choreographisches Zentrum NRW, Bullmannaue 20, 45327 Essen
Karten: AboBüro der Theater & Philharmonie
Tel.: 0201/81 22 200, Fax: 0201/81 22 201, e-mail: abobuero@theater-essen.de
und an der Abendkasste / Eintritt 11 Euro, ermäßigt 9 Euro
Die international renommierte und ausgezeichnete Tanzcompagnie aus Bytom ist Polens Vorzeigetheater des modernen
Tanzes. Unter der Leitung des Direktors/Choreographen Jacek Luminski hat sich eine neue Tanzform entwickelt, die auf der
reichen kulturellen Tradition Polens beruht, aber gleichzeitig die Sprache der Moderne aufnimmt.
Dienstag, 8. April 2003, 9.30 – 18 Uhr: Wirtschaftstagung Polen/Oberschlesien
mit Forum (9.30-13.15 Uhr) und Kooperationsbörse (14.15 – 18 Uhr)
Tagungsort: Plenarsaal der IHK Essen, Am Waldthausenpark 2, 45127 Essen
Anmeldung und Information: IHK Essen, Gabriele Hein, Am Waldthausenpark 2, 45127 Essen
Tel.: 0201/1892-244, Fax: 0201/1892-161, e-mail: hein@essen.ihk.de
Die Region Oberschlesien ist gerade für die NRW-Wirtschaft von besonderer Bedeutung. Ziel dieser Tagung ist es, die
wirtschaftliche Zusammenarbeit auf der Basis langjähriger erfolgreicher Partnerschaften zu intensivieren und den
Teilnehmenden eine Plattform für Kooperationsgespräche zu bieten. Angesprochen sind insbesondere kleinere und
mittelständische Unternehmen in Nordrhein-Westf alen. An der Tagung nimmt eine
offizielle Delegation unter der Leitung des Marschalls der Wojewodschaft Schlesien, Micha³ Czarski, und in Begleitung
von RIG-Präsident Tadeusz Donocitz teil. Zusätzlich sind 40 Unternehmensvertreter aus der Region Kattowitz eingeladen,
die im Rahmen der Kooperationsbürse Gespräche mit Firmenvertretern aus Nordrhein-Westfalen führen möchten.
Mittwoch, 9. April 2003, 9 – 16 Uhr: „Oberschlesien – Erinnerung und Gegenwart“
Eine Ausstellung des Oberschlesischen Landesmuseums in Ratingen-Hösel und des Instituts für
Kunst & Kultur Ars Cameralis Silesiae Superioris in Katowice/Kattowitz auf Einladung des Landtages
Ausstellungsort: Villa Horion, Horionplatz 1, 40213 Düsseldorf
Öffnungszeiten: 9. – 30 . April 2003, montags bis
freitags von 9 – 16 Uhr
nach vorheriger telefonischer Anmeldung unter Tel.: 0211/884-2203
Die Ausstellung vermittelt in eindrucksvollen Gemälden, Grafiken, kunstgewerblichen Objekten und Fotografien ein
Bild vom historischen und vom heutigen Oberschlesien.
Donnerstag, 10. April 2003, 9 – 20 Uhr, und Freitag 11. April, 9.50 – 17 Uhr:
„Stadt · Region · Strukturwandel: Ruhrgebiet - Oberschlesien“
Tagung auf Zollverein, Essen
Tagungsort: Zeche Zollverein, Schacht XII, Halle 2, Gelsenkirchener Str. 181, 45309 Essen
Auskunft: Stiftung Zollverein, Essen, Dr. Veronika Grabe, Tel.: 0201/8303612, Fax: 0201/8303620
e-mail: grabe@zollverein.de
Auskunft und Anmeldung: Oberschlesisches Landesmuseum, Ratingen-Hösel
Dr. Nikolaus Gussone, Dr. Susanne Peters-Schildgen, Tel.: 02102/965-0, Fax: 02102/965-240
e-mail: osl@oberschlesisches-landesmuseum.de
Mit der zurückgehenden Bedeutung der Montanindustrie stehen Oberschlesien und das Ruhrgebiet, zwei vorwiegend durch
die Schwerindustrie geprägte Ballungsräume, vor vergleichbaren Schwierigkeiten. Die Bewältigung dieser Probleme
erfordert eine enge Kooperation von Experten aus den Bereichen der Wirtschaft, Politik, Stadt- und Regionalplanung sowie
der (Industrie-) Denkmalpflege. Referenten aus Oberschlesien und dem Ruhrgebiet diskutieren am ersten Tag der Tagung
gemeinsam über Themen wie regionale Identität, den Umgang mit dem industriellen Erbe und den Wandel von Stadt und Raum
in Oberschlesien. Im Mittelpunkt des zweiten Tages steht der Praxisbezug mit einer Führung über das Gelände des
Weltkulturerbes Zollverein und einer Exkursion unter der Leitung des KVR zu ausgewählten Beispielen des Strukturwandels
im Ruhrgebiet. Die Tagung richtet sich an alle, die an den einschlägigen Fachrichtungen und am interdisziplinären
Gespräch interessiert sind und sich in den genannten Bereichen engagieren, natürlich auch an Studierende der
entsprechenden Fachrichtungen und nicht zuletzt an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.
Das Programm finden Sie im Internet unter: www.oberschlesisches-landesmuseum.de
Donnerstag, 10. April 2003, 20 Uhr: „Stadt und Strukturwandel“
Eine Multimedia-Präsentation von Studierenden der Akademie der Schönen Künste Katowice/Kattowitz, musikalisch
begleitet von dem deutsch-polnischen Ensemble „retro sex galaxy“ und Paul Wirkus
Veranstaltungsort: Zeche Zollverein, Schacht XII, Halle 5, Gelsenkirchener Str. 181, 45309 Essen
Auskunft: Stiftung Zollverein, Essen, Dr. Veronika Grabe, Tel.: 0201/8303612, Fax: 0201/8303620
e-mail: grabe@zollverein.de
Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.
Für Einzelheiten wird auf die Beilagen verwiesen. Auskunft erteilen Ihnen gern die beteiligten Einrichtungen.
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Zur Zusammenarbeit des Landes Nordrhein-Westfalen mit der Wojewodschaft Schlesien und zum Thema der Tagung auf
Zollverein findet am Donnerstag, dem 10. April, ab 11.15 Uhr auf der Zeche
Zollverein, Schacht XII, Halle 2 (Umformer-Halle), ein Pressegespräch statt. Hierfür stehen Micha³ Czarski, Marschall
der Wojewodschaft Schlesien,
Prof. Jörn Rüsen, Präsident des Kulturwissenschaftlichen Instituts, Essen,
sowie ein Vertreter des Landes Nordrhein-Westfalen zur Verfügung.
Zu diesem Pressegespräch wird herzlich eingeladen.
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