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8.4.2003

Ausstellung

Eine filigrane Kunst Schlesischer Eisenkunstguß im 19. Jahrhundert
Eine Ausstellung


Monheim/Rh, den 7.4.2003

Eine filigrane Kunst Schlesischer Eisenkunstguß im 19. Jahrhundert
Eine Ausstellung zu Ehren von Friedrich Wilhelm Graf von Reden

 Kulturstiftung Schloß Britz – Alt-Britz 73 12359 Berlin
6. April 2003 - 29. Juni 2003

Zur Eröffnung der Ausstellung am 6 4.2003, um 19 Uhr

im Schloß Britz

sind Sie, Ihre Familie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.

Begrüßung – Regina Stephan, Vorstand der Kulturstiftung Schloß Britz und H. Buschkowsky, Bezirksbürgermeister
Einführung in die Ausstellung – Dr. Idis B. Hartmann, Stiftung Schlesien, Hannover
Es ist die Ausstellung der Kulturstiftung Schloß Britz in Zusammenarbeit mit der Stiftung Schlesien.

Die Ausstellung zeigt neben Eisenkunstguss – Schmuckstücke, Bildnismedaillons, Relieftafeln, Statuetten, Schreibzeug, Uhren, Lampen, Nähutensilien, Taschen und Zierteller – auch Graphiken, Gemälde, und Reproduktionen der Eisengusshütten, Bildnisse des Grafen Friedrich Wilhelm von Reden und dessen Gemahlin Friederike Gräfin von Reden, geb. von Riedesel, dessen soziales Engagement vorbildlich war. 1798 begeisterte von Reden das junge preußische Königspaar Friedrich Wilhelm III. und Luise, das ihn in seinem schönen Wohnsitz Schloß Buchwald im Hirschberger Tal besuchte, für seinen Eisenkunstguß. Nach über 20jähriger Tätigkeit als Direktor des Schlesischen Oberbergamtes und Schaffung der Montanregion Oberschlesien wurde 1802 Graf von Reden zum preußischen Bergbauminister 1803 erlaubte ihm der König eine Kunstgießerei in Berlin zu errichten. Wenngleich die Berliner Gießerei durch den besseren Standort unter den Königlich Preußischen Gießerei führend wurde – ihre begehrten Produkte waren als ,fer de Berlin` bekannt –soll die Bedeutung des Schlesischen Eisenkunstgusses für die Kunstform des Berliner Eisens in dieser Ausstellung in Erinnerung gerufen werden.

PS
Die Kostbarkeiten von filigraner Anmut, die auf Initiative von Graf Friedrich Wilhelm von Reden in Gleiwitz gegossen wurden.

Graf Friedrich Wilhelm von Reden sind diese Kunstwerke zu verdanken. Er schuf die technischen Voraussetzungen mit der Gründung der Gleiwitzer Eisengießerei und der Angliederung einer Kunstwerkstatt, den Einsatz von Dampfmaschinen im Bergbau, was selbst Goethe zu einem Besuch von Tarnowitz veranlasste, und durch das Anblasen des ersten Kokshochofens auf dem Kontinent.

Der Eisenkunstguss war eine kostengünstige Methode sowohl zeitgenossische Kunst wie auch bekannte Kunstwerke der Vergangenheit zu reproduzieren. So findet man die berühmte Warwickvase, das Abendmahl von Leonardo da Vinci, das Blücherdenkmal nach Daniel Rauch und das Redendenkmal nach Theodor Kalide sowie Statuetten von König Friedrich II. und von Napoleon.

Die Chorzów Stadtfreunde haben ein Denkmal nach der Zerstörung rekonstruiert - von großem Mensch, dem Gründer in XVIII und XIX Jh. der schlesischen Industrie, und ihm die Ehre geben wollten, dem Friedrich Willhelm Graf von Reden.

Die Stadtfreunde 6.9.2002 – Chorzów/Oberschlesien (Königshütte)

Friedrich Graf von Reden à (direkt linken): www.Slonsk.com

Mehr darüber – Peter Karl Sczepanek


Peter Karl Sczepanek 
Eisenstädter Str. 6, 40789 Monheim am Rhein

Monheim/Rh, den 7.4.2003

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