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23.5.2003

KULTURA

Der erste Ökumenische Kirchentag -
2003 in Berlin


Der erste Ökumenische Kirchentag - 2003 in Berlin

An dem Ökumenischen Kirchentag am 28.5 bis 1.6 2003 in Berlin – werden sich aus aller Welt Christen versammeln.

Zum erstem Mal veranstalten die beiden großen christlichen Laienorganisationen, das Zentralkomitee der deutschen Katholiken und der Deutsche Evangelischen Kirchentag, miteinander einen ökumenischen Kirchentag. Es beteiligen sich auch Orthodoxe, Anglikaner, Mitglieder evangelischer Freikirchen und Altkatholiken.

In Berlin, mitten im politischen und gesellschaftlichen Zentrum der Bundesrepublik – können alle ein einzigartiges Forum des Dialogs und ein großes Fest der Begegnung mitleben!

In keiner anderen Stadt sind neuere deutsche Geschichte und Gegenwart so präsentier, mit all ihren Licht- und Schattenseiten. Nirgends ist das Mit- und Neben- und gegeneinander von Ost und West so hautnah zu erleben. Eine vitale Stadt, offen für die Zukunft, Abbruch und Aufbruch liegen unter ihrem Himmel dicht beieinander. Auch Spannungen tun sich auf, zwischen Kulturen und Milieus, zwischen Gewinnern und Verlierern des Wandelns.

Eine europäische Metropole wie ein Brennglas – in ihr fokussiert sich was unser Hier und Jetzt kennzeichnet, und was uns bevorsteht. Dass Christen hier den Ton angeben, kann heute niemand ernstlich behaupten. Im Jahr 2003 stehen wir noch am Anfang des dritten Jahrtausends nach CHRISTUS. Die letzte Ereignisse in der Welt, Europa und in Deutschland haben unsere privaten Lebensformen verändert. Viele haben das Gefühl, in einer neuen Zeit zu leben. Was Sorgen bereitet, bringt zugleich Chancen!

Es ist genauer und der richtige Ort, genauer die richtige Zeit für den Ökumenischen Kirchentag. Die Christen wollen nicht unter sich bleiben auf dem Messegelände, wo viele der großen Veranstaltungen stattfinden. Sie gehen ins Herz der Hauptstadt, und an die Ränder – aber mitten unter die Menschen.

„Ihr soll ein Segen sein“ – heißt das Leitwort für die gemeinsamen Tage. Die Zusage Gottes, dass wir gesegnet sind, gilt allen Menschen. Wir wollen gemeinsam, ökumenisch von unserem Glauben sprechen und mit anderen ins Gespräch kommen über die Verantwortung aller für Gesellschaft und Welt. Deswegen bietet der „ÖKT“ eine herausragende Chance für die Kirchen und für unsere Gesellschaft.

Der ÖKT diskutiert die Fragen von heuten, von Glauben und Welt – auf Foren und Podien, mit Vorträgen, in Werkstätten. Vier Themenbereiche gliedern das Programm:

- Glauben bezeugen - im Dialog leben,
- Einheit suchen – in Vielfalt einander begegnen,
- Menschenwürde achten – die Freiheit wahren,
- Welt gestalten – in Verantwortung handeln.

Gibt das uns die Antwort?: was bedeutet es, ein Christ zu sein?; was trennen eigentlich noch die christlichen Kirchen?; wer wir sind, und wie wollen wir sein?; wohin entwickelt sich die Globalisierung der Märkte?

Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft – unser Glaube - in Deutschland, in der EU nach ihrer Osterweiterung – mit internationaler Sicherheit und Gerechtigkeit – unsere Chancen und Verantwortung – nehmen.

Es gibt viel Gottesdienste und Bibelarbeiten, Musik, Theater, Kunst und Kultur, Spirituelle Begegnungen – für Junge und Ältere, für allen – für uns Christen – ein einmaligen und historischen Ereignis!

Lieber Leser www.Slonsk.com , www.EchoSlonska.com , www.SilesiaSuperior.com , www.regioPolis.net teilen Sie bitte mit.

Mehr über die ÖKT – www.oetk.de oder Tel – 030 / 234 555 55, Unterkunft: www.btm.de e.Mail: service@oekt.de

Nicht nur für Schlesier:
Bei der Gelegenheit meine Empfehlung in Berlin – 2 Skulpturen von dem oberschlesischen Künstler, Bildhauer aus Plesser Land, (Tychy) -Tichau-Paprozan, August KISS (1802 –1865).

Damals jeder vierte Einwohner im Berlin war Hugenotte und kurz nach der Kiss-Zeiten sagte man: jeder Vierte Berliner stammte aus Schlesien!

1- Das Alte Museum am Museumsinsel mit „Amazone“ und „4-Dioskuren“ (1827-28) an dem Dach in dem Lustgarten.

2- "Reiterdenkmal des Großen Kurfürsten von 1696" -
Im Hof der Charlottenburg in Berlin - ein Denkmal von Andreas Schlüter (aus
Danzing), dessen eine Bronze-Statuette von August Kiss aus Plesser Land O/S
gemacht wurde.

3- „Hl. Georg am Pferd im Kampf mit Drache“ – 1855, am Spreeufer und Nikolai Kirche, 500m am Spreeufer entlang.

4. „Amazone auf dem Pferd im Kampf mit Panther“ – 3,75 m, Skulptur aus 1839-41 - neben dem Alten Museum in „Museumsinsel“ und neben dem Berliner Dom (wo der letzte Architekt aus Pless –Julius Carl Raschdorff in 1895 – 1905 die Kathedrale umgebaut).

Versammelte und fotografierte am 24.4.2003:
Peter Karl Sczepanek / Monheim am Rhein, 14.5.2003