Eine filigrane Kunst Schlesischer Eisenkunstguß
Ausstellung zu Ehren des 250. Geburtstages von Friedrich Wilhelm Graf von Reden
Museum für schlesische Landeskunde - Königswinter-Heisterbacherrott (bei Bonn)
3. November 2002 - 26. Januar 2003
Zur Eröffnung der Ausstellung am 3.11.2002, um 15 Uhr
in das HAUS SCHLESIEN in Königswinter-Heisterbacherrott
sind Sie, Ihre Familie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.
Begrüßung - Dr. Stephan Kaiser, Museum für schlesische Landeskunde
Einführung in die Ausstellung - Dr. Idis B. Hartmann, Stiftung Schlesien, Hannover
Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Stiftung Schlesien, Hannover
Was kann man über einen Bergbauminister, der vor 250 Jahren lebte, ausstellen? Schlesisches Eisen wird präsentiert.
Nicht etwa Eisenbahnschienen, sondern jene Kostbarkeiten von filigraner Anmut, die auf Initiative von Graf Friedrich Wilhelm von Reden in
Gleiwitz gegossen wurden, Stücke der Eisenkunstgusssammlung der Stiftung Schlesien.
Eine erlesene Auswahl an Eisenguss - Medaillen ist zu bewundern, auf denen berühmte Zeitgenossen dargestellt sind wie Königin
Luise oder Feldmarschall von Blücher. Von Graf Friedrich Wilhelm von Reden ist eine Eiskunstguss Medaille zu sehen samt der von dem berühmten
Medailleur Posch angefertigte Ausformung in Bisquitporzellan.
Der Eisenkunstguss war eine kostengünstige Methode sowohl zeitgenossische Kunst wie auch bekannte Kunstwerke der
Vergangenheit zu reproduzieren. So findet man die berühmte Warwickvase, das Abendmal von Leonardo da Vinci, das Blücherdenkmal nach Daniel
Rauch und das Redendenkmal nach Theodor Kalide sowie Statuetten von König Friedrich II. und von Napoleon.
Graf Friedrich Wilhelm von Reden sind diese Kunstwerke zu verdanken. Er schuf die technischen Voraussetzungen mit der Gründung
der Gleiwitzer Eisengießerei und der Angliederung einer Kunstwerkstatt, den Einsatz von Dampfmaschinen im Bergbau, was selbst Goethe zu
einem Besuch von Tarnowitz veranlasste, und durch das Anblasen des ersten Kokshochofens auf dem Kontinent.
PS
Die Chorzow-Stadtfreunde haben ein Denkmal nach der Zerstörung rekonstruiert - von großem Mensch, dem Gründer in XVIII und XIX Jh. der
schlesischen Industrie, und ihm die Ehre geben wollten, dem Friedrich Willhelm Graf von Reden.
Die Stadtfreunde 6.9.2002 - Chorzow/Oberschlesien
Friedrich Graf von Reden - www.August-Kiss.de/Redendenkmal/redendenkmal.html
link direkt: www.Slonsk.com
Mehr darüber - die Ausstellung in dem Oberschlesischen Landesmuseum in Ratingem-Hösel
Peter Karl Sczepanek